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Beauty

Wo Natur draufteht ist nicht immer auch Natur drin – Der Kosmetikschwindel

Kosmetikunternehmen werben gern mit dem Begriff natürlich. Biokosmetik ist in und meist muss der Kunde fïr die angeblich natürlichen Produkte sogar noch ordentlich in die Tasche greifen. “Öko-Test” hat solche Kosmetika unter die Lupe genommen – mit besorgniserregendem Ergebnis.

Der Trend zur grünen Kosmetik steigt stetig. Die Verpackungen von Cremes und Shampoos schmücken sich mit prallen Äpfeln, rot leuchtenden Erdbeeren und exotischen Früchten. Das Signal: Hier ist nur Natürliches drin, das ist gesund. Doch bei genauerer Überprüfung muss man feststellen, dass zwischen 15 und 60% der Inhaltsstoffe so gar nicht natürlich und mitunter sogar bedenklich sind. Warum? Darf der Kunde so hinters Licht geführt werden?

Nun, rechtlich sind die Begriffe “Natur” oder “natürlich” nicht geschützt. Eigentlich können sie somit frei verwendet werden. Zwar darf laut Vereinbarung “Naturkosmetik” nur aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Naturstoffen hergestellt sein, aber eine Kontrolle gibt es nicht. Herstellern ist dies wohl bekannt. Ihnen seien Wirksamkeit wichtiger oder man wolle sich dem Trend zur Natur nur etwas “annähern” entgegnen solche auf Anfrage.

Aber wie kann der Verbraucher sich schützen?

“Öko-Test” empfiehlt Verbrauchern die tatsächlich grüne Kosmetik verwenden möchten, auf Produkte mit dem Gütesiegel „kontrollierte Naturkosmetik“, Ecocert oder Natrue zu kaufen.

Quelle: Focus.de

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